News & Events

16. August 2016

Gartentipp zum Thema Pflanzen für den trockenen Standort

aus der Sendung "Steiermark heute",  ausgestrahlt im ORF Steiermark.

 

 

Damit sich Wüsten- oder Steppenpflanzen im Garten bei uns wohlfühlen, bedarf es einiger Vorbereitung. Hier im Gartenzentrum Edler sehen wir die richtigen Pflanzen und worauf es ankommt.

Für Kies- oder Steppengärten muss in unseren Breiten einiges vorbereitet werden. Trockenliebende Pflanzen vertragen Niederschläge, so wie wir sie heuer im Frühjahr bekommen haben, gar nicht gut.

Der Boden muss also abgemagert werden. Das heißt, wir müssen Schotter und Sand einbauen, damit er sehr durchlässig wird und sich keine Staunässe bilden kann. Die Menge des einzubauenden Materials ist abhängig von der Bodenart: bei sehr lehmigen Böden muss man auch sehr viel einbauen. Größere Pflanzen brauchen die Drainage auch etwas tiefer.

Sehr wichtig ist dann die Wahl der richtigen Pflanzen. Einfache Kräuter und Gräser, oder doch was ganz Exotisches?

Stauden und Gräser, wie Chinaschilf, Blauschwingel, Steppensalbei oder Fetthenngewächse lassen sich mit verschieden Kräutern, wie Thymian, Salbei oder Schnittlauch gut kombinieren und sind sehr gut winterhart. Spannender wird es aber, wenn man einen Schritt weitergeht und zu Kakteen, Agaven oder Yuccas greift. Hier sind die Anforderungen auf den schottrigen Boden und den sonnigen Standort noch höher gesteckt. Bei stammbildenden Yuccaarten, wie z.B. die Yucca rostrata lassen Sie die abgetrockneten Blätter am Stamm. So sind sie bei gröberen Wintern besser geschützt.
Jetzt, wo der Herbst nicht weit ist, ist es auch schon möglich Zwiebelpflanzen zu setzen. Eine wunderschöne Variante die Blühzeit zu verlängern und eine Steppenlandschaft mit Gräsern bunter zu machen, ist der Einbau von verschiedenen Zierlaucharten.

Eine Pflanze, die sich natürlich aufdrängt, wenn das Thema Wüste oder Steppe besprochen wird, ist die Rose von Jericho. Sie trotzt Trockenperioden in eingerolltem Zustand und scheint abgestorben zu sein. Sobald aber Niederschläge fallen, entfaltet sie sich und ergrünt. Nicht nur eine wunderschöne Dekoration, sondern auch sehr spannend zu beobachten…

 

 (Video und Text werden von www.blumenschmuck.at bereitgestellt)

 

 

9. August 2016

Gartentipp zum Thema Wasser im Garten

aus der Sendung "Steiermark heute",  ausgestrahlt im ORF Steiermark.

 

 

Natürliches Wasser ist eine Bereicherung in jedem Garten. Vor allem dann, wenn der Gärtner Edler damit Wohlfühloasen schafft.

Es muss nicht immer gleich ein riesen Pool sein, wenn es darum geht, sich im heißen Sommer etwas abzukühlen. Eine angenehme Gartendusche, in der das Wasser vielleicht durch Sonnenenergie etwas aufgewärmt wird, reicht um sich richtig wohlzufühlen.

Sehr schön ist es natürlich, wenn man das Plätzchen mit dem feuchten Nass in eine Gestaltung integriert, die an den Urlaub erinnert. So wie hier vielleicht an eine kroatische Küste mit Schotterstrand, vielen Steinen und verschiedenen mediterranen Pflanzen.

Sich den Urlaub nach Hause holen geht natürlich mit einem Schwimmteich oder Naturpool etwas besser. Hier sollte man aber beim Bau auf einiges achten.

Schwimmteiche mit teilweise wenig technischem Aufwand reinigen sich durch die große Pflanzenvielfalt und durch Sedimentation. Die Pflanzfläche sollte mindestens die Hälfte der Gesamtfläche des Teiches betragen und sowohl Röhricht- als auch Unterwasserpflanzen enthalten. Wasserspiele, wie zB einen Bachlauf bitte nur sporadisch einschalten, da die Pflanzen am besten im ruhigen Wasser gedeihen…

Desto kleiner der Gartenteich, desto wichtiger ist es darauf zu schauen, dass so wenig wie möglich Schmutz hineinkommt. Denn solche Einträge lassen gerne viele Algen wachsen.

Der sogenannte „Mercedes“ unter den Teichen ist der Naturpool der Kategorie V. Spezielle Kiesfilter, wie hier ein HighFlowFilter ermöglicht ein stets klares Wasser. Ganz egal mit welchem System gereinigt wird, der Gestaltungsvielfalt sind keine Grenzen gesetzt. So kann man Brücken bauen, Wasser aus der mediterranen Mauer fließen lassen oder eine Flachwasserzone zum Spielen vorsehen.

 

 (Video und Text werden von www.blumenschmuck.at bereitgestellt)

 

 

28. Juli 2016

Gartentipp zum Thema Gartenpflege im Klostergarten

aus der Sendung "Steiermark heute",  ausgestrahlt im ORF Steiermark.

 

 

Ein edler Gärtner pflegt auch den Klostergarten Franziskaner in Graz. Was für Gärten himmlischer Gefilden gilt, das gilt auch im Privatgarten. Rückschnitt, Jäten, Ausputzen: Und warum sich der Monat Juni dafür am besten eignet, weiß der Gärtner Edler:

Der starke Austrieb ist geschafft, die Gehölze bereiten sich auf den heißen Sommer vor. Sie stehen zwar noch im Saft, aber nicht mehr so stark, wie im Frühjahr. Zugefügte Schnittwunden verheilen viel besser und der richtige Schnitt hat nicht gleich einen wilden Nachtrieb in Form von langen Wasserreisern zur Folge. Es werden auch jetzt langsam Triebknospen für das nächste Jahr gebildet. Und das machen sie nach dem Junischnitt näher der Basis und danken es im nächsten Jahr mit einem kompakteren Wuchs.
Die Schnittmaßnahmen im Juni sind auch bestens für immergrüne Gehölze geeignet. Ob Solitär oder als Hecke.

Wenn Sie stolzer Besitzer einer Kirschlorbeerhecke oder einer Hecke aus Eiben oder vielleicht Smaragdthujen sind, gehen sie auch spätestens jetzt im Juni ans Schneiden. Kirschlorbeer schneidet man am besten aufwendig per Hand, damit sie nicht die Blätter anschneiden, die sonst einen braunen Rand bekommen. Koniferen, wie z.B. Eiben werden bequem mit der Heckenschere in Form gebracht. Achten Sie bei allen Hecken auf einen trapezförmigen Schnitt, der nach oben hin enger wird. So hat die Pflanze von oben bis unten gleich viel Licht.

Eine immergrüne Hecke macht uns in letzter Zeit doch sehr viel mehr Arbeit als Seinerzeit. Die Buchsbaumhecke. Hier bleibt uns tatsächlich nichts anderes übrig als zu Spritzen. Nur verwenden Sie bitte biologische Mitteln, die Bakterien gegen diese Raupe enthalten und nicht schädliche Pestizide.

Es gibt natürliche noch viele Arbeiten im Garten, alleine wenn wir uns die Staudenbeete ansehen: Rückschnitte, Jäten, … Nur hier im Klostergarten gibt es einige Besonderheiten. Durch die alten starken Klostermauern in Mitten der Stadt entsteht ein einzigartiges Mikroklima. So haben zB Feige und Kaki den heurigen groben Frost nicht nur unbeschadet überlebt, sondern tragen auch eine große Anzahl an köstlichen Früchten. Ich bin davon überzeugt, dass sogar der Granatapfel oder der Kappernstrauch hier gut gedeihen würden. Auf jeden Fall sehen wir, was für einen Standort diese mediterranen Arten bevorzugen.

 

 (Video und Text werden von www.blumenschmuck.at bereitgestellt)

 

 

5. April 2016

Gartentipp zum Thema Frühling - Rasenpflege

aus der Sendung "Steiermark heute",  ausgestrahlt im ORF Steiermark.

 

 

Es grünt so grün beim Gärtner Edler. Die erste Rasenpflege steht an. Der Stolz eines jeden Gartenbesitzers ist der perfekte Rasen sagt man. Was muss man aber machen, damit er so perfekt wird?

Nach der Herbstdüngung vor dem Winter, wird der Rasen jetzt im Frühjahr nach dem ersten oder zweiten Schnitt vertikutiert. Die scharfen Zinken des Vertikutierers oder Vertikutierrechens kratzen nur ein paar Millimeter in den Boden und befreien der Rasen von Filz und Beikräutern damit er wieder Luft hat. Somit können der organische Dünger, der Bodenaktivator mit Kalk, wenn notwendig auch Sand und die Nachsaat den Boden erreichen. Die zweite Rasendüngung steht dann erst im Juni an. Viel Nahrung und das ständige Mähen liebt der Rasen!

Was ist aber, wenn der Rasen ganz und gar nicht nach englischem Rasen aussieht?

Den Rasen ganz neu anlegen? Vielleicht mit Hilfe eines Fertigrasens? Komplettes Entfernen der Rasennarbe bis zum blanken Boden. Aufbessern mit Kompost, die wichtige organische Komponente und Sand damit das Wasser besser abziehen kann und der Rasen nicht versumpft. Dann ansäen oder den Fertigrasen legen und feucht halten.

Was aber für den einen lästige Unkräuter sind, sind für den anderen bekömmliche Vitaminbomben: Löwenzahn, Schafgarbe & Co werden geerntet und in Salaten oder Smoothies verarbeitet.

Warum aber nicht gleich auf die ganz ökologische Seite wechseln und eine Blumenwiese anlegen. Vorteil: hier braucht man keinen Dünger, man hat keine ständige Arbeit und es tummeln sich viele verschiedene Insekten, wie Bienen und Hummeln im Garten! Wichtig: Der Boden sollte „schlecht“ sein. D.h. steinig karg und kaum Kompost. Nur dort fühlen sich die meisten Wiesenblumen wohl.

 

 (Video und Text werden von www.blumenschmuck.at bereitgestellt)

 

 

20. Februar 2016

Der Frühling ist da!

Der Garten wird frühlingsfit gemacht. Das Grau des Winters wird von den ersten Blüten vertrieben. Zwiebelpflanzen, Erica carnea, Schneerosen und winter- bzw. frühblühende Sträucher. Davon beispielsweise gibt es mehr als man denkt. Neben unseren Wildsträuchern, wie Hasel und Weide, gibt es sehr schöne Arten: Sehen Sie sich einmal folgende bezaubernde Sträucher an: Hamamelis in Sorten, Corylopsis pauciflora, Lonicera prupursii, Rhododendron praecox, Chimonanthus praecox, Jasminum nudiflorum oder Mahonia Winter Sun. Achten Sie auch auf große Bäume. Gerne übersehen wir zB den Ahorn, der sehr früh zwar kleine aber wunderschöne Blüten hat.

Was aber ist als erstes zu tun? Staudenbeete werden durchgeputzt. Wir entfernen die abgestorbenen oberirdischen Pflanzenteile, düngen organisch auf und decken mit Mulch ab. Stauden gedeihen besser, wenn man mit Abdeckfaser abdeckt und nicht mit Rindenmulch. Und jetzt ein Geheimtipp: Falls Sie einen vermoosten Rasen haben und diesen Ende März/Anfang April vertikutieren und herrichten, können Sie dieses verfilzte Material zum Abdecken der Staudenbeete verwenden. Funktioniert hervorragend, sogar wenn man die Pflanzen fast komplett zudeckt.