News & Events

28. August 2018

Gartentipp zum Thema Bambus - asiatisches Flair im Garten

aus der Sendung "Steiermark heute",  ausgestrahlt im ORF Steiermark.

 

 

Bambus der mit unterirdischen Rhizomen in die Breite wachsen kann ist kaum in Schach zu halten. Das Gartenzentrum Edler rät deshalb zu einer Rhizomensperre. Sie wird 1 Meter weit eingegraben und man lässt sie ca. 5 - 10 Zentimeter herausschauen. Spätestens in 10 - 15 Jahren muss man wieder tätig werden, da es sein kann, dass er dann unter die Absperrung hindurchwächst. Auf alle Fälle muss man jedes Jahr kontrollieren, dass keine Rhizome über die Sperre wachsen, diese müssen abgeschnitten werden, denn sonst ensteht außerhalb der Absperrung eine neue Pflanze.

Weltweit bedeckt Bambus eine Fläche von 37 Miliionen Hecktar. Er ist extrem vielfältig zu verwenden - von Gartenzäunen bis hin zu Schmuckstücken. Ein Schmuckstück ist er auch im Garten, wenn man sich z.B. vom Gartenzentrum Edler beraten lässt und auf die richtige Sorte setzt.

Es gibt unterschiedliche Schirmbambusarten, die sich perfekt eignen, da sie keine sich weitverweigenden Rhizome bilden. D.h.sie bilden einen Horst und wachsen langsam von der MItte aus. Er ist sehr gut sonnenverträglich und winterhart und man kann ihn sehr gut auf Balkon und Terrasse un Töpfe setzen.

 (Video und Text werden von www.blumenschmuck.at bereitgestellt)

 

 

26. Juni 2018

Gartentipp zum Thema Schotterbeete

aus der Sendung "Steiermark heute",  ausgestrahlt im ORF Steiermark.

 

 

Josef Edler und sein Team legen in vielen Gärten verschiedene Beete an.
Da können wir uns viele Trends und Tipps abschauen.

 

Großer Beliebtheit erfreuen sich schon über viele Jahre Schotterbeete, die weniger Pflege verursachen sollen.

In sehr vielen Fällen werden nicht Schotterbeete angelegt, sondern schöne Gestaltungen mit Schotter abgedeckt. Hier bedient man sich eines guten und starken Unkrautvlieses. Die blanke Erde wird komplett zugedeckt und mit einem mineralischen Material zB eben Steine aufgefüllt. Der Vorteil liegt auf der Hand: durch die trockene Oberfläche und das Vlies haben Unkräuter wenig Angriffsfläche um zu keimen. Und die Optik ist wunderschön.

 

Und wie legt man dann ein richtiges Schotterbeet an?

Um ein richtiges Schotterbeet zu errichten, muss man folgende Schritte beachten:
Der Boden soll abgemagert werden. D.h. wir graben einen Schotter mit Feinanteil ein. Wenn Sie von Haus aus einen lehmigen Boden haben, dann nicht zu wenig Schotter und auch etwas Kompost um auf den Humusanteil im Boden nicht zu vergessen. Die oberste Schicht wird dann auch mit reinem Schotter aufgefüllt. Nachdem nun der Schotter auch unter der Oberfläche ist, haben es Flugsamen von Unkräutern sehr schwer Boden zu fassen.

 

Kann ich alle Pflanzen in diese Schotterbeet hineinsetzen?

Für richtige Schotterbeete gibt es auch Spezialisten unter den Pflanzen. Man muss bedenken, dass der kargere Boden natürlich auch schneller austrocknet. Somit sollte die Pflanzenwahl auf Arten fallen, die auch gerne Trockenheit haben.
Da passen unter anderem: Lavendel, Sedum, Sempervivum, Coreopsis verticillata, Aster amellus, Echinops, Centaurea, Euphorbia, Nepeta, Inula, … auch Kräuter wie Origanum, Salvia oder Thymus.

In Beeten und unter Sträuchern sieht man auch sehr oft ein Unkrautvlies, dass mit Rindenmulch oder Gartenfaser abgedeckt wurde. Dazu möchte ich gerne auf Folgendes hinweisen: Anfangs hilft das Vlies natürlich, dass Wurzelunkräuter nicht durchkommen. In späterer Folge aber wird sich das aufgebrauchte, organische Material zu einem wunderbaren Humus umwandeln, von dem das Beet nichts hat, da es durch das Vlies getrennt ist. Aber zur anderen Seite jedes anfliegende Unkraut beste Bedingungen findet. Und einmal angewachsen ist das Jäten mit dem Vlies um einiges schwieriger…

 

(Video und Text werden von www.blumenschmuck.at bereitgestellt)

 

 

19. Juni 2018

Gartentipp zum Thema Formgehölze

aus der Sendung "Steiermark heute",  ausgestrahlt im ORF Steiermark.

 

 

Im Gartenzentrum Edler trägt man auch dem Trend zu Formgehölzen im Garten Rechnung

 

Wann und wie muss ich meinen Kugelbaum schneiden?

Das „Wie“ ist schnell erklärt. Einfach die Kugelform 1-2 mal pro Jahr nachschneiden. Und den Rückschnitt knapp über dem letzten Schnitt ansetzen. So bleibt die Form schön erhalten.

Das „Wann“ ist schon wichtiger! Vor allem Koniferen schneidet man jetzt (ab Mitte Mai bis Ende Juni) nach dem Frühjahrsaustrieb. Der Grund dafür: Nachdem die Pflanze ausgetrieben hat und der zarte Spross langsam aushärtet, bildet sie die Knospen schon für den Austrieb für das nächste Jahr. Das macht sie besonders im oberen Bereich des frischen Triebes. Wenn wir sie nun jetzt zurückschneiden, bildet sie die Knospen tiefer und der Wuchs wird dicht und kompakt.

 

Meine Hecke hat auch ganz stark ausgetrieben. Schneide ich die nicht erst im Herbst?

Für unsere Heckenpflanzen gilt dasselbe wie für Formgehölze. Die beste Zeit zum Schneiden ist auch jetzt nach dem Frühjahrsschub. Nadel- und Laubgehölze danken es mit einem schönen dichten Wuchs. Bei sehr stark wachsenden Arten, wie zum Beispiel einem Liguster, ist ein zweiter Schnitt Ende Sommer notwendig um eine kompakte Form aufrecht zu erhalten.

 

Mein Kirschlorbeer wird nach dem Schneiden etwas braun.

Das kann dann passieren, wenn wir den Kirschlorbeer zu stark und an sonnigen Tagen zurückschneiden. Die unteren Blätter sind die starke Sonneneinstrahlung nicht gewohnt und werden, wenn sie ihr aber plötzlich ausgesetzt sind, braun durch Verbrennung.

Ein weiterer Tipp für den Schnitt von immergrünen Laubgehölzen: Nehmen Sie sich die Zeit und schneiden Sie die Sträucher mit der Rebenschere zurück. So kann es nie passieren, dass die Blätter wie mit einer Heckenschere angeschnitten werden und einen braunen Rand bekommen.

 

 (Video und Text werden von www.blumenschmuck.at bereitgestellt)

 

 

26. Jänner 2018

Frühlingseinzug 2018

Der Frühling hält Einzug ...
Erste Frühlingsboten im Gartenzentrum Edler

 

 

5. Dezember 2017

Zimmerpflanzen für ein gutes Raumklima

aus der Sendung "Steiermark heute",  ausgestrahlt im ORF Steiermark.

 

Im Winter heizen wir unsere Räume im Büro und zu Hause. Die relative Luftfeuchtigkeit sinkt dadurch stark ab. Manche spüren das gleich, wenn der Hals etwas zu kratzen anfängt und man sich langsam unwohl fühlt. Und da kommen unsere Pflanzen ins Spiel.

Dass sie alleine schon aufgrund der Optik für ein angenehmes Wohlbefinden sorgen, ist uns bekannt. Aber Grünpflanzen verdunsten auch Wasser über ihre Blätter und sorgen damit für ein sehr gutes Raumklima. So können Sie die Hausapotheke geschlossen lassen… Es gibt sehr viele verschiedene Pflanzen, die eine positive Wirkung auf das Raumklima haben. Aber ein schönes Aussehen und eine hohe Luftfeuchtigkeit sind noch nicht alles: Schadstoffe wie Formaldehyd, Benzol, Trichlorethen, Xylole, Toluol oder Amoniak – Es ist ja verblüffend, was wir alles in unserer Luft haben - Aber diese Schadstoffe zum Beispiel werden von Pflanzen aus der Luft gefiltert.

Die besten Reiniger unter ihnen sind: Einblatt, Efeu, Bogenhanf, Efeutute, Ficus und viele mehr. Sogar die Phalenopsis, die Königin der Zimmerpflanzen, mit ihrer Blütenpracht auch ein besonderer Augenschmaus. Andersherum haben wir auch Pflanzen, die selbst eine hohe Luftfeuchtigkeit brauchen, mit denen sich aber sehr viel gestalten lässt. Sogenannte Epiphyten. Das sind Pflanzen, die sich an Bäumen festhalten und aus der Luft die Wasser und Nahrung beziehen. Trockene Äste oder Moosstämme eignen sich perfekt um daraus einen Epiphytenstamm zu machen. Tillandsien, Guzmanien, … werden aufgebunden oder aufgehängt und mit Moos umwickelt.

Das Schöne an unserem Beruf ist die Unendlichkeit der Gestaltungmöglichkeiten. Um eine Wand mal wieder anders aussehen zu lassen, nehmen Sie einfach einmal den Van Gogh herunter und ersetzen ihn durch ein Bild aus Schwemmholz. Holz alleine oder Holz als Hintergrund für eine grüne „Malerei“ mit Moosen und Pflanzen.

(Video und Text werden von www.blumenschmuck.at bereitgestellt)