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11. Juli 2017

Gartentipp zum Thema Schule in der Gärtnerei

aus der Sendung "Steiermark heute",  ausgestrahlt im ORF Steiermark.

 

 

Früh übt sich, wer ein Meister werden will

 

In der Firma Edler ist Lehrlingsausbildung groß geschrieben. Zurzeit werden 8 Lehrlinge zu Gartengestaltern und Floristen ausgebildet. Aber angefangen wird bei den Jüngsten:

Wer weiß, wie sich Blumen und Pflanzen vermehren? In der Natur fliegen Bienen zu den Blüten, um den süßen Nektar zu holen und bestäuben dabei die Blüte und es entsteht der Same, aus dem wieder eine Blume wächst. Es kann jetzt aber passieren, dass die Biene zuerst zu einer rosa Blüte und dann zu einer lila Blüte kommt und den Blütenstaub vermischt. Es entstehen natürlich auch Samen, aber die Blumen daraus sind auf einmal zweifärbig. Und do ist es möglich, dass es ganz viele verschiedenen Blütenfarben gibt.

Die kleinen Gärtner werden aber nicht nur theoretisch unterrichtet, sondern sie dürfen auch selbst Hand anlegen.

Einerseits erkunden wir die Flora und vor allem die Fauna in Naturteichen. Was versteckt sich unter den Seerosen und Teichpflanzen? Kaulquappen, Molche, Frösche, Kröten, … und auch eine Ringelnatter. Selbstverständlich gibt es auch lästige Mücken, wie die Gelse, aber wenn ein Biotop oder ein Schwimmteich im Einklang mit der Natur errichtet wird, gibt es einen natürlichen Ausgleich und das Summen um die Ohren ist nicht mehr so ein großes Problem.

Andererseits will Eintopfen gelernt sein. Nach Vorzeigen der Gärtnerin dürfen die Kinder selbst die Hände in die Erde stecken und einen Salat eintopfen. Dass dieser zu Hause noch angegossen werden muss und nicht in den Kasten, sondern hinaus ins Freie gestellt werden soll, wissen die Kinder schon von alleine. Denn Sonne und Wasser brauchen ja alle Pflanzen.

Gestaunt haben die Kinder auch, als sie diese prachtvollen Artischocken gesehen haben. Und erst recht, als ihnen Meister Edler erklärte, dass sie diese Distel wahrscheinlich schon einmal auf einer Pizza gegessen haben.

Wenn die Blüten aber schon älter werden und richtig aufblühen, werden sie nicht mehr gegessen, sondern als Tischschmuck verwendet, oder in Blumensträußen verarbeitet.

 

 (Video und Text werden von www.blumenschmuck.at bereitgestellt)

 

 

10. Oktober 2017

Gartentipp zum Thema Blumenzwiebeln

aus der Sendung "Steiermark heute",  ausgestrahlt im ORF Steiermark.

 

 

Das Gartenjahr geht zwar langsam dem Ende zu. Nicht aber beim Edler. Hier können Sie sich nicht nur an schönen Herbstblühern erfreuen, sondern auch schon Vorbereitungen für die ersten Frühlingsboten treffen.

Grundsätzlich setzen wir Blumenzwiebel jetzt im Herbst, damit sie im Frühling schön blühen. Da gibt es aber Ausnahmen, die uns schon Herbst mit Blüten erfreuen. Zum Beispiel der echte Safran. Das ist eine Krokussart für sonnige nicht zu nasse Standorte.

Oder die sehr giftige Herbstzeitlose die in lichten Wäldern auf humosen Böden vorkommt.
Achtung: Sie zeigt im Herbst die Blüten und treibt im Frühling zur Zeit des Bärlauchs und der Maiglöckchen erst die Blätter. Also bitte nicht ins Gemüsebeet setzen…

Der Großteil der Blumenzwiebel- oder knollen ist aber für den bunten Frühling verantwortlich. Und da gibt es eine riesen Auswahl!

Der Herbst hält viele schöne Blumen und Pflanzen bereit, die unsere Beete richtig erstrahlen lassen. Und genau jetzt beim Pflanzen des Herbstflors ist es wichtig an die ersten Frühlingsboten zu denken. Schneeglöckchen, Winterling oder frühe Krokusse einfach zwischen Callunen und Co setzen. So ist es ein Leichtes die Blühzeit mit Blumenzwiebel zu verlängern. Auf frühe Krokusse folgen zum Beispiel Tulpen und Narzissen. Und großer Beliebtheit erfreuen sich wieder moderne Zierlaucharten. Von den zarten kleinen Drummsticks bis zu effektvollen großen Kugeln des Riesenalliums.

Ein Blumenstrauß, der erst blühen wird. Quasi ein Geschenk, das doppelt Freude bereitet. Die Rede ist von Blumensträußen aus Blumenzwiebel. Lassen Sie sich ein Arrangement mit einer Sorte Tulpen, oder einer Komposition verschiedener Arten richten, dann kommen Sie bestimmt mit einem sehr originellen Mitbringsel zur Einladung

Worauf aber achten Sie, wenn sich die Blumenzwiebel in Ihrem Garten ausbreiten oder verwildern sollen?

Dafür suchen Sie am besten die sogenannten botanischen Arten oder Wildsorten. Dichternarzissen, ähnlich der Narzisse im Ausseerland, Wildtulpen (Tarda, …), botanische Krokusse und vieles mehr. Für Unterholz, wo oft nicht sehr viel wächst sind diese Spezialisten perfekt geeignet und machen auch finstere Ecke zu blühenden Oasen.

 

 (Video und Text werden von www.blumenschmuck.at bereitgestellt)

 

 

4. April 2017

Gartentipp zum Thema Kräuter ABC

aus der Sendung "Steiermark heute",  ausgestrahlt im ORF Steiermark.

 

 

Aus der Gärtnerei Edler holen wir uns heute den Kräuterduft nach Hause. Zur Auswahl steht uns eine Vielzahl an Arten in bester Qualität, die das Herz eines Hobbykoches höher schlagen lässt.

 

Hochbeete

Groß oder klein, im Garten oder am Balkon, das Hochbeet hat jetzt Saison. Egal, ob Sie es mit Frühlingsblumen oder Kräutern und Gemüse pflanzen, wichtig ist die richtige Vorbereitung. Alte Wurzelballen gehören raus und frische Erde und Dünger, wie zB Hornspäne rein. Und schon können Sie Gemüse und Co einsetzen. Satt eingießen und dem Wetter gut zureden, dann steht der reichen Ernte nichts im Wege.

 

Schutz

Nun kann uns natürlich das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen. Was tun wenn es noch einmal richtig kalt wird?

Zudecken! Es gibt wunderbare Vliese, die aus ökologischer Schafwolle hergestellt sind, die den Pflänzchen über Nacht den nötigen Schutz geben. Vor allem für schon zart ausgetriebene Kräuter, wie: Petersilie, Majoran, Thai-Basilikum, Wasabi-Rucola,...

 

Mehrwerttipp
Sie können sich die Kräuter oder Frühlingsblumen auch an den Nagel hängen! Roswitha Atzl, einer der vielen Lehrlinge hier bei Edler zeigt Ihnen, wie einfach das geht. … So ist ein Drahtkörbchen mit Heu und der entsprechenden Pflanze eine wunderschöne Dekoration für die Wand und auch ein sehr nettes Ostermitbringsel

 

Schafwolle als Schädlingsschreck

Heuer wird es durch den sehr kalten Winter hoffentlich weniger Schädlinge und somit auch weniger Schnecken geben. Aber für den Fall der Fälle gibt es eine sehr einfache Art sie von Ihren Pflanzen im Hochbeet fern zu halten. Wieder durch den Einsatz von Schafwolle, die Sie rund um das Hochbeet montieren. Schnecken bräuchten zu viel Schleim um diese Barriere zu überwinden. So werden sie es nicht schaffen und Ihre Pflanzen bleiben verschont.

 (Video und Text werden von www.blumenschmuck.at bereitgestellt)

 

 

15. November 2016

Gartentipp zum Thema Advent

aus der Sendung "Steiermark heute",  ausgestrahlt im ORF Steiermark.

 

 

Es hat sich halt eröffnet das gärtnerische Tor ...
Im Moment gibt es bei den Blumenschmuck Gärtnern, so wie hier im Gartenzentrum Edler Adventausstellungen mit zauberhaften Dekorationen. Unter anderem kann man sich tolle Ideen für originelle Adventkalender holen.

Am 1. Dezember darf man ja das erste Kästchen aufmachen. Gleich unseren Kleinsten, ist auch mein Favorit der Adventkalender, in dem sich etwas Süßes versteckt. In diesem Fall sind es herzige Filzstanitzel, die zwischen duftenden Organen und Zimtstangen wie auf einem Mobile hängen. Bis zum 24. hat man vielleicht schon genug von Schokolade und Co, aber im Moment ist der Gusto noch groß. Mampf!

Es ist ja nicht jeder ein Fan von Süßigkeiten, so gibt es tolle Ideen einen Adventkalender aus Blumen und floristischem Dekorationsmaterial zu basteln.

Eine sehr schöne Variante auch zum Abhängen ist dieses ovale Tableau mit Flechten, Schmuckdraht und mit Wolle umwickelten Eprouvetten in diese man an jedem Tag ab dem 1. Dezember eine Blume einfrischt. Am 24. erhält somit eine wunderschön blühende Weihnachtsdekoration.

Eine sehr edle Art ist eine Glaskombination: jeden Tag brennt ein Teelicht. Ab dem 2. Dezember ist es möglich das abgebrannte Kerzchen durch Watte und Kresse-Samen zu ersetzen. Somit hat man zu Weihnachten auch ausreichend Vitamine um den schweren Weihnachtsbraten besser zu verdauen…

Feuer und Flamme werden sie auch für den „Spritzkerzenadventkalender“ sein, der schon die Weihnachtsstimmung und das Christkind ankündigt. Ob eingebaut in einem schönen Arrangement oder in einem adventlichen Cocktail, genießen sie ein paar ruhige Minuten in unserer hektischen Zeit.

 

 (Video und Text werden von www.blumenschmuck.at bereitgestellt)

 

 

16. August 2016

Gartentipp zum Thema Pflanzen für den trockenen Standort

aus der Sendung "Steiermark heute",  ausgestrahlt im ORF Steiermark.

 

 

Damit sich Wüsten- oder Steppenpflanzen im Garten bei uns wohlfühlen, bedarf es einiger Vorbereitung. Hier im Gartenzentrum Edler sehen wir die richtigen Pflanzen und worauf es ankommt.

Für Kies- oder Steppengärten muss in unseren Breiten einiges vorbereitet werden. Trockenliebende Pflanzen vertragen Niederschläge, so wie wir sie heuer im Frühjahr bekommen haben, gar nicht gut.

Der Boden muss also abgemagert werden. Das heißt, wir müssen Schotter und Sand einbauen, damit er sehr durchlässig wird und sich keine Staunässe bilden kann. Die Menge des einzubauenden Materials ist abhängig von der Bodenart: bei sehr lehmigen Böden muss man auch sehr viel einbauen. Größere Pflanzen brauchen die Drainage auch etwas tiefer.

Sehr wichtig ist dann die Wahl der richtigen Pflanzen. Einfache Kräuter und Gräser, oder doch was ganz Exotisches?

Stauden und Gräser, wie Chinaschilf, Blauschwingel, Steppensalbei oder Fetthenngewächse lassen sich mit verschieden Kräutern, wie Thymian, Salbei oder Schnittlauch gut kombinieren und sind sehr gut winterhart. Spannender wird es aber, wenn man einen Schritt weitergeht und zu Kakteen, Agaven oder Yuccas greift. Hier sind die Anforderungen auf den schottrigen Boden und den sonnigen Standort noch höher gesteckt. Bei stammbildenden Yuccaarten, wie z.B. die Yucca rostrata lassen Sie die abgetrockneten Blätter am Stamm. So sind sie bei gröberen Wintern besser geschützt.
Jetzt, wo der Herbst nicht weit ist, ist es auch schon möglich Zwiebelpflanzen zu setzen. Eine wunderschöne Variante die Blühzeit zu verlängern und eine Steppenlandschaft mit Gräsern bunter zu machen, ist der Einbau von verschiedenen Zierlaucharten.

Eine Pflanze, die sich natürlich aufdrängt, wenn das Thema Wüste oder Steppe besprochen wird, ist die Rose von Jericho. Sie trotzt Trockenperioden in eingerolltem Zustand und scheint abgestorben zu sein. Sobald aber Niederschläge fallen, entfaltet sie sich und ergrünt. Nicht nur eine wunderschöne Dekoration, sondern auch sehr spannend zu beobachten…

 

 (Video und Text werden von www.blumenschmuck.at bereitgestellt)