News & Events

5. Dezember 2017

Zimmerpflanzen für ein gutes Raumklima

aus der Sendung "Steiermark heute",  ausgestrahlt im ORF Steiermark.

 

Im Winter heizen wir unsere Räume im Büro und zu Hause. Die relative Luftfeuchtigkeit sinkt dadurch stark ab. Manche spüren das gleich, wenn der Hals etwas zu kratzen anfängt und man sich langsam unwohl fühlt. Und da kommen unsere Pflanzen ins Spiel.

Dass sie alleine schon aufgrund der Optik für ein angenehmes Wohlbefinden sorgen, ist uns bekannt. Aber Grünpflanzen verdunsten auch Wasser über ihre Blätter und sorgen damit für ein sehr gutes Raumklima. So können Sie die Hausapotheke geschlossen lassen… Es gibt sehr viele verschiedene Pflanzen, die eine positive Wirkung auf das Raumklima haben. Aber ein schönes Aussehen und eine hohe Luftfeuchtigkeit sind noch nicht alles: Schadstoffe wie Formaldehyd, Benzol, Trichlorethen, Xylole, Toluol oder Amoniak – Es ist ja verblüffend, was wir alles in unserer Luft haben - Aber diese Schadstoffe zum Beispiel werden von Pflanzen aus der Luft gefiltert.

Die besten Reiniger unter ihnen sind: Einblatt, Efeu, Bogenhanf, Efeutute, Ficus und viele mehr. Sogar die Phalenopsis, die Königin der Zimmerpflanzen, mit ihrer Blütenpracht auch ein besonderer Augenschmaus. Andersherum haben wir auch Pflanzen, die selbst eine hohe Luftfeuchtigkeit brauchen, mit denen sich aber sehr viel gestalten lässt. Sogenannte Epiphyten. Das sind Pflanzen, die sich an Bäumen festhalten und aus der Luft die Wasser und Nahrung beziehen. Trockene Äste oder Moosstämme eignen sich perfekt um daraus einen Epiphytenstamm zu machen. Tillandsien, Guzmanien, … werden aufgebunden oder aufgehängt und mit Moos umwickelt.

Das Schöne an unserem Beruf ist die Unendlichkeit der Gestaltungmöglichkeiten. Um eine Wand mal wieder anders aussehen zu lassen, nehmen Sie einfach einmal den Van Gogh herunter und ersetzen ihn durch ein Bild aus Schwemmholz. Holz alleine oder Holz als Hintergrund für eine grüne „Malerei“ mit Moosen und Pflanzen.

(Video und Text werden von www.blumenschmuck.at bereitgestellt)

21. November 2017

Gartentipp zum Thema Voradventliche Dekorationen rund um das Haus

aus der Sendung "Steiermark heute",  ausgestrahlt im ORF Steiermark.

 

 

Langsam bereiten wir uns sowie Wohnung und Haus auf den Advent vor. Das geht nicht nur mit kaltem Wetter und Glühwein, sondern auch mit schönen Dekorationen aus eigener Hand, oder vom (Floristen) Blumenschmuckgärtner.

Mit der Zeit kann es durchaus vorkommen, dass sich alte oder kaputte Sachen ansammeln. Diese müssen wir nicht nur für wertlos ansehen und entsorgen, sondern wir können sie zu netten Dekorationen veredeln. Z.B. ein alter Sessel, der sich zu einem quasi Moosfauteuil wandelt, oder die alten Gummistiefel, die nun golden mit diversem Grünzeug mit Freude an die viele Arbeit mit ihnen zurückdenken lassen. Platziert vor der Haustür hab ich vielleicht auch die Chance, dass am 6. Dezember der Nikolaus darin was Gutes versteckt…

Nicht nur alte Dinge werden verarbeitet, natürlich auch neue und moderne. Für jeden Anspruch das richtige Material…

In modernen Wohnungen passen oft sehr traditionelle Gegenstände gar nicht richtig hinein. Dafür dürfen wir schon zu flippigeren Materialien greifen wie z..B. Federn, Draht etc..
Ein sehr moderner Schmuck für den Hauseingang, der Ihre Gäste mit Wärme und etwas Duft empfängt, wird mit Filz und Orangen dekoriert. Auf jeden Fall sollen sie gefallen und wie Fortunas Füllhorn Glück ins Haus bringen…

Zurück zur Natur! Die Ernte ist eingefahren und trotzdem beschenkt uns der Garten oder der Wald mit vielen Materialen: Äste, Wurzeln und natürlich viele Blätter. Und was sich damit beispielsweise machen lässt, zeigt uns einer unserer Floristenlehrlinge. --> siehe Video!

Natürlich darf das Dekorieren mit Licht und Kerzen nicht fehlen. Im Handel gibt es einfache Kerzenleuchter, die man auch zu Festanlässen verwenden kann.

 (Video und Text werden von www.blumenschmuck.at bereitgestellt)

 

 

11. Juli 2017

Gartentipp zum Thema Schule in der Gärtnerei

aus der Sendung "Steiermark heute",  ausgestrahlt im ORF Steiermark.

 

 

Früh übt sich, wer ein Meister werden will

 

In der Firma Edler ist Lehrlingsausbildung groß geschrieben. Zurzeit werden 8 Lehrlinge zu Gartengestaltern und Floristen ausgebildet. Aber angefangen wird bei den Jüngsten:

Wer weiß, wie sich Blumen und Pflanzen vermehren? In der Natur fliegen Bienen zu den Blüten, um den süßen Nektar zu holen und bestäuben dabei die Blüte und es entsteht der Same, aus dem wieder eine Blume wächst. Es kann jetzt aber passieren, dass die Biene zuerst zu einer rosa Blüte und dann zu einer lila Blüte kommt und den Blütenstaub vermischt. Es entstehen natürlich auch Samen, aber die Blumen daraus sind auf einmal zweifärbig. Und do ist es möglich, dass es ganz viele verschiedenen Blütenfarben gibt.

Die kleinen Gärtner werden aber nicht nur theoretisch unterrichtet, sondern sie dürfen auch selbst Hand anlegen.

Einerseits erkunden wir die Flora und vor allem die Fauna in Naturteichen. Was versteckt sich unter den Seerosen und Teichpflanzen? Kaulquappen, Molche, Frösche, Kröten, … und auch eine Ringelnatter. Selbstverständlich gibt es auch lästige Mücken, wie die Gelse, aber wenn ein Biotop oder ein Schwimmteich im Einklang mit der Natur errichtet wird, gibt es einen natürlichen Ausgleich und das Summen um die Ohren ist nicht mehr so ein großes Problem.

Andererseits will Eintopfen gelernt sein. Nach Vorzeigen der Gärtnerin dürfen die Kinder selbst die Hände in die Erde stecken und einen Salat eintopfen. Dass dieser zu Hause noch angegossen werden muss und nicht in den Kasten, sondern hinaus ins Freie gestellt werden soll, wissen die Kinder schon von alleine. Denn Sonne und Wasser brauchen ja alle Pflanzen.

Gestaunt haben die Kinder auch, als sie diese prachtvollen Artischocken gesehen haben. Und erst recht, als ihnen Meister Edler erklärte, dass sie diese Distel wahrscheinlich schon einmal auf einer Pizza gegessen haben.

Wenn die Blüten aber schon älter werden und richtig aufblühen, werden sie nicht mehr gegessen, sondern als Tischschmuck verwendet, oder in Blumensträußen verarbeitet.

 

 (Video und Text werden von www.blumenschmuck.at bereitgestellt)

 

 

10. Oktober 2017

Gartentipp zum Thema Blumenzwiebeln

aus der Sendung "Steiermark heute",  ausgestrahlt im ORF Steiermark.

 

 

Das Gartenjahr geht zwar langsam dem Ende zu. Nicht aber beim Edler. Hier können Sie sich nicht nur an schönen Herbstblühern erfreuen, sondern auch schon Vorbereitungen für die ersten Frühlingsboten treffen.

Grundsätzlich setzen wir Blumenzwiebel jetzt im Herbst, damit sie im Frühling schön blühen. Da gibt es aber Ausnahmen, die uns schon Herbst mit Blüten erfreuen. Zum Beispiel der echte Safran. Das ist eine Krokussart für sonnige nicht zu nasse Standorte.

Oder die sehr giftige Herbstzeitlose die in lichten Wäldern auf humosen Böden vorkommt.
Achtung: Sie zeigt im Herbst die Blüten und treibt im Frühling zur Zeit des Bärlauchs und der Maiglöckchen erst die Blätter. Also bitte nicht ins Gemüsebeet setzen…

Der Großteil der Blumenzwiebel- oder knollen ist aber für den bunten Frühling verantwortlich. Und da gibt es eine riesen Auswahl!

Der Herbst hält viele schöne Blumen und Pflanzen bereit, die unsere Beete richtig erstrahlen lassen. Und genau jetzt beim Pflanzen des Herbstflors ist es wichtig an die ersten Frühlingsboten zu denken. Schneeglöckchen, Winterling oder frühe Krokusse einfach zwischen Callunen und Co setzen. So ist es ein Leichtes die Blühzeit mit Blumenzwiebel zu verlängern. Auf frühe Krokusse folgen zum Beispiel Tulpen und Narzissen. Und großer Beliebtheit erfreuen sich wieder moderne Zierlaucharten. Von den zarten kleinen Drummsticks bis zu effektvollen großen Kugeln des Riesenalliums.

Ein Blumenstrauß, der erst blühen wird. Quasi ein Geschenk, das doppelt Freude bereitet. Die Rede ist von Blumensträußen aus Blumenzwiebel. Lassen Sie sich ein Arrangement mit einer Sorte Tulpen, oder einer Komposition verschiedener Arten richten, dann kommen Sie bestimmt mit einem sehr originellen Mitbringsel zur Einladung

Worauf aber achten Sie, wenn sich die Blumenzwiebel in Ihrem Garten ausbreiten oder verwildern sollen?

Dafür suchen Sie am besten die sogenannten botanischen Arten oder Wildsorten. Dichternarzissen, ähnlich der Narzisse im Ausseerland, Wildtulpen (Tarda, …), botanische Krokusse und vieles mehr. Für Unterholz, wo oft nicht sehr viel wächst sind diese Spezialisten perfekt geeignet und machen auch finstere Ecke zu blühenden Oasen.

 

 (Video und Text werden von www.blumenschmuck.at bereitgestellt)

 

 

4. April 2017

Gartentipp zum Thema Kräuter ABC

aus der Sendung "Steiermark heute",  ausgestrahlt im ORF Steiermark.

 

 

Aus der Gärtnerei Edler holen wir uns heute den Kräuterduft nach Hause. Zur Auswahl steht uns eine Vielzahl an Arten in bester Qualität, die das Herz eines Hobbykoches höher schlagen lässt.

 

Hochbeete

Groß oder klein, im Garten oder am Balkon, das Hochbeet hat jetzt Saison. Egal, ob Sie es mit Frühlingsblumen oder Kräutern und Gemüse pflanzen, wichtig ist die richtige Vorbereitung. Alte Wurzelballen gehören raus und frische Erde und Dünger, wie zB Hornspäne rein. Und schon können Sie Gemüse und Co einsetzen. Satt eingießen und dem Wetter gut zureden, dann steht der reichen Ernte nichts im Wege.

 

Schutz

Nun kann uns natürlich das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen. Was tun wenn es noch einmal richtig kalt wird?

Zudecken! Es gibt wunderbare Vliese, die aus ökologischer Schafwolle hergestellt sind, die den Pflänzchen über Nacht den nötigen Schutz geben. Vor allem für schon zart ausgetriebene Kräuter, wie: Petersilie, Majoran, Thai-Basilikum, Wasabi-Rucola,...

 

Mehrwerttipp
Sie können sich die Kräuter oder Frühlingsblumen auch an den Nagel hängen! Roswitha Atzl, einer der vielen Lehrlinge hier bei Edler zeigt Ihnen, wie einfach das geht. … So ist ein Drahtkörbchen mit Heu und der entsprechenden Pflanze eine wunderschöne Dekoration für die Wand und auch ein sehr nettes Ostermitbringsel

 

Schafwolle als Schädlingsschreck

Heuer wird es durch den sehr kalten Winter hoffentlich weniger Schädlinge und somit auch weniger Schnecken geben. Aber für den Fall der Fälle gibt es eine sehr einfache Art sie von Ihren Pflanzen im Hochbeet fern zu halten. Wieder durch den Einsatz von Schafwolle, die Sie rund um das Hochbeet montieren. Schnecken bräuchten zu viel Schleim um diese Barriere zu überwinden. So werden sie es nicht schaffen und Ihre Pflanzen bleiben verschont.

 (Video und Text werden von www.blumenschmuck.at bereitgestellt)